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Auf
Lebensmitteln wächst eine Vielzahl unterschiedlicher Mikroorganismen, die nach
gewisser Zeit zum
Verderb der Nahrungsmittel führen. Die Keime können durch mikrobiologische Methoden
nachgewiesen und auf Agarplatten und in Flüssigkulturen gezüchtet
werden.
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Zahlreiche pathogene Bakterien, Viren und
Protozoen können in Lebensmitteln vorkommen. Werden die Keime
auf Lebensmittelkonsumenten übertragen, können sie oft leichtere, zum Teil aber auch lebensbedrohliche Lebensmittelinfektionen oder –vergiftungen auslösen.
Im Jahr 2008 wurden in Deutschland
insgesamt 11.636 potenziell lebensmittelbedingte Ausbrüche gemeldet.
Davon waren insgesamt 133.470 Personen betroffen.
Durch Noroviren verursachte Ausbrüche waren besonders häufig, gefolgt von
Erkrankungen durch Salmonellen und Campylobacter-Bakterien.
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| Praktikum Lebensmittelmikrobiologie |
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Dr. Heribert Keweloh
freiberuflich tätiger Mikrobiologe
Privat-Dozent am
Institut für Molekulare Mikrobiologie
und Biotechnologie
der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Lehrbeauftragter für
Lebensmittelmikrobiologie
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